Telefon Kundenservice
(0 36 32) 60 48 - 48

während der Servicezeiten:
Mo / Fr: 9.00 - 16.00 Uhr
Di / Do: 9.00 - 18.00 Uhr
Mi: 9.00 - 12.00 Uhr

Störungshotline
(0 36 31) 89 380

Per Telefax sind wir unter (0 36 32) 60 48 - 812 oder
per E-Mail unter kontakt@stadtwerke-sondershausen.de ebenfalls erreichbar.
Unsere Postanschrift:
Stadtwerke Sondershausen GmbH
Am Schlosspark 18
99706 Sondershausen

Ob Unternehmensnachrichten, Energiespartipps oder aktuelle Aktivitäten

Wir halten Sie stets auf dem Laufenden

Viele interessierte Bürger folgten der Einladung

(vom 08.07.2011)

Die Stadtwerke Sondershausen haben in den zurückliegenden 12 Monaten:

  • die Fernwärme-Erzeugung am Standort Wippertor/ Gänsespitze zentralisiert,
  • die Stromeigenerzeugung mit einer neuen 2 MW-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) gestärkt,
  • einen erneuerbaren Anteil mit einem Kessel zur Nutzung von Holz aus dem Stadtwald Sondershausen installiert und
  • die Heizwerke Östertal und Borntal stillgelegt.

1. moderne, zukunftsfähige und umweltschonende Fernwärme- und Stromerzeugung
2. Angebot einer wettbewerbsfähigen Fernwärme an aktuelle, aber auch zukünftige Kun-den (in der Innenstadt, der A.-Puschkin-Promenade, der Frankenhäuser Str. u. a.)
3. Stärkung der Stromeigenerzeugung in SDH (Anteil von 6 auf 25 %)
4. Platzierung eines erneuerbaren Anteils in der Fernwärmeerzeugung, d. h. konkret ein Holzhackschnitzelkessel
5. damit Wertschöpfung vor Ort - weniger Gas aus Norwegen oder Russland, sondern Holz aus dem Stadtwald Sondershausen

Bemerkung: Der HHS-Kessel benötigt ca. 1700 Festmeter und damit ca. 1/4 der Menge, die jährlich in den 1000 ha Stadtwald zuwachsen – es bleibt auch für private Holzwerber etwas übrig

Die Ziele sind erreicht, es gilt die Formel:

Fernwärme in Sondershausen =
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) + Holz =
regionale Wertschöpfung + Klimaschutz =
Nachhaltigkeit

Allen Beteiligten wird hiermit gedankt für die gute Arbeit, die konstruktive Zusammenarbeit und die eingebrachten Ideen für ein optimales Ergebnis für den Bauherren. Allen Betroffenen wird ebenfalls gedankt für die Geduld und das Verständnis für die Einschränkungen während der Bauphase.

Bis vor kurzem war die Basis der Fernwärmeerzeugung bei den Stadtwerken Sondershausen GmbH ein Gasmotoren-BHKW im Östertal mit ca. 1 MW sowohl elektrischer als auch ther-mischer Leistung. Dazu kamen 6 bivalente Erdgas/Heizöl-Heißwassererzeuger á 4 MW. Damit ergaben sich folgende Werte für Energieerzeugung und Primärenergiefaktor:

absolut in MWh/a anteilig in %
Fernwärmeerzeugung, gesamt 33.500 100
davon Kraft-Wärme-Kopplung 5.400 16
regenerative Quellen 0 0
(Summe hocheffizient/regenerativ) (5.400) (16)
Heizkessel, fossile Brennstoffe 28.100 84
Primärenergiefaktor der Fernwärme 1,364
Anteil eigene Stromerzeugung am Absatz 6

Der neue Erzeugungsmix stellt sich wie folgt dar:

absolut in MWh/a anteilig in %
Fernwärmeerzeugung, gesamt 30.000 100
davon Kraft-Wärme-Kopplung 15.000 50
regenerative Quellen 3.500 12
(Summe hocheffizient/regenerativ) (18.500) (62)
Heizkessel, fossile Brennstoffe 11.500 38
Primärenergiefaktor der Fernwärme 0,530
Anteil eigene Stromerzeugung am Absatz 25

 

Wir gehen davon aus, dass der Anteil der hocheffizienten/regenerativen Komponenten mit dem weiteren Fortschreiten von Einspar- und Effizienzmaßnahmen bei unseren Kunden von 62 % in 2010 auf 70 % in 2020 anwächst, weil der Anteil der auf fossilen Brennstoffen basierenden Spitzenkessel sinken wird.

Quelle: Stadtwerke Sondershausen GmbH

zurück