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Stadtwerke Sondershausen GmbH
Am Schlosspark 18
99706 Sondershausen

Von damals bis heute…

Historie

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte unseres Unternehmens.

2017

„Mit Energie für eine ganze Region – Wir engagieren uns vor Ort!“: Unter diesem Motto hatten die Stadtwerke Sondershausen im August 2017 zur Jubiläumsfeier eingeladen. Mit einer Mischung aus einem Tag der offenen Tür mit Einblicken hinter die Kulissen eines Energieversorgers und einem Tag der Vereine wurde das Jubiläum gefeiert.

Die Sport-, Kultur- und sozialen Vereine konnten sich präsentieren, es gab Spiel und Spaß für Kinder und die Menschen hatten Gelegenheit, mehr Einblick in die Leistungen und Produkte der Stadtwerke zu bekommen. Hans-Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen GmbH, dazu: „Da wir uns als lokales Unternehmen stark mit den Menschen hier vor Ort identifizieren und unser gesellschaftliches Engagement untermauern möchten, haben wir für Vereine ein Budget von 25.000 Euro bereitgestellt.“

2016

Wilhelm Schreier verabschiedet sich in den Ruhestand. Bereits zum 1. April legte Wilhelm Schreier die Geschäftsführung der Stadtwerke Sondershausen GmbH und die Werkleitung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper nieder. Im Besonderen die Rolle von Herrn Schreier als Verfechter der kommunalen Interessen wurde von Vorstand und Aufsichtsrat gewürdigt.

Erfolgreiche Re-Zertifizierung mit Gütesiegel: Das Thüringer Arbeitsministerium hat den Stadtwerken im September erneut das Gütesiegel „Starke Zukunft – Demografieorientiertes Unternehmen“ verliehen.

2015

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH haben Ende März den Auftrag zur Errichtung des Erdgas-Ortsnetzes in Großberndten erteilt.

Der Bürgermeister der Stadt Großenehrich, Jörg Kunze, unterzeichnet den Gaskonzessionsvertrag für den Ortsteil Niederspier im Erdgas.

Die Stadtwerke Sondershausen nehmen im Juli die bisher größte PV-Anlage am Hang des Sondershäuser Gewerbegebietes in der Schachtstraße mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 2,7 Millionen Euro in Betrieb. Die installierte Modulleistung beträgt 2.208 Kilowatt peak (kWp). Dies entspricht umgerechnet etwa 2,208 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, ausreichend für fast 1.000 Haushalte.

Die Windkraft Thüringen GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Sondershausen GmbH und weiterer kommunaler Thüringer Stadtwerke und Energieversorger, hat den dritten Windpark in Betrieb genommen. Im Windpark in Mihla im Wartburgkreis produzieren fünf moderne Windturbinen des Herstellers Enercon eine Gesamtleistung von 15 Megawatt.

2014

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH haben Ende März den Auftrag zur Errichtung der Erdgas-Ortsnetze in Hohenebra und Thalebra erteilt.

Die Stadtwerke Sondershausen werden Teil der neuen kommunalen Dachmarke DIE KOMMUNALEN UNTERNEHMEN. VKU-Mitgliedsunternehmen, die mehrheitlich in kommunaler Hand sind, können sich unter diesem Dach präsentieren. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hatte eine neue kommunale Dachmarke entwickelt, um Know-how und Kompetenz kommunaler Unternehmen noch stärker herauszustellen.

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH und die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten haben im Mai einen langfristigen Fernwärmeliefertrag für das Schloss Sondershausen abgeschlossen. Ab 2015 wird das Residenzschloss mit Fernwärme versorgt – weitestgehend über Kraft-Wärme-Kopplung sowie Holz aus dem Sondershäuser Stadtwald. Auch die städtischen Gebäude wie das Rathaus und das historische Gasthaus Schwan werden an die Fernwärmeversorgung angeschlossen.

2013

Im Januar wurden die Stadtwerke Sondershausen vom Thüringer Netzwerk Demografie als „demografieorientiertes Unternehmen“ ausgezeichnet. Mit dem Gütesiegel werden Unternehmen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für ein zukunftsfähiges Personalmanagement engagieren und darauf hinwirken, die Motivation und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig vom Alter zu fördern.

Für eine neue Werbekampagne im April suchten die Stadtwerke Sondershausen Menschen, die sich mit Sondershausen und der Region verbunden fühlen. Dahinter steht die Idee „Stadtwerke sind bürgernah, sie verbinden Nachhaltigkeit und Regionalität. Warum also nicht auch mal dem Kunden ein Gesicht geben?“. Das Kampagnenshooting fand im Spätsommer an verschiedenen Orten in Sondershausen statt. Ob im Wohnzimmer, in der Küche oder im Garten – überall spielt Energie eine tragende Rolle.

2012

Die Stadtwerke Sondershausen feierten ein doppeltes Jubiläum. Zum einen gingen vor 100 Jahren mit dem Start der städtischen Stromversorgung in Sondershausen die elektrischen Lichter an. Das 20-jährige Jubiläum feierte darüber hinaus die Stadtwerke Sondershausen GmbH. Als kommunales, der Stadt im besonderen Maße verbundenes Unternehmen wurde der „Geburtstag“ gemeinsam mit allen Kunden im Rahmen des 11. Residenzfestes begangen. Eindrücke vom Fest gibt es hier.

2011

Etwa zwei Drittel der Fernwärme werden seit dem Sommer 2011 durch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung sowie einen Holzhackschnitzelkessel abgedeckt. Die Stadtwerke Sondershausen haben dafür rund 3,5 Millionen Euro in ein modernes Blockheizkraftwerk investiert. Hier werden hocheffizient und emissionsarm Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugt.

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH hat knapp zwei Millionen Euro für 16 weitere Solarstromanlagen investiert. Dies gelang in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der Wippertal Wohnungsbau - und Grundstücksgesellschaft mbH und der Stadt Sondershausen. In Thüringen wird immer mehr Solarstrom gewonnen. Mit 18,8 Prozent Anteil des Ökostroms an der Nettostromproduktion liegt das Bundesland über dem Bundesdurchschnitt. Dort macht der grüne Strom nur 17,3 Prozent an der Nettostromproduktion aus.

Der Fuhrpark der Stadtwerke wächst durch ein erstes Elektro-Serienfahrzeug. Es soll vor allem für Kurier- und Botendienste eingesetzt werden. Damit setzen die Stadtwerke verstärkt auf nachhaltige Mobilität.

2010

Der Bau einer neuen zentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage am Wippertor wurde begonnen. Dazu gehören neue Verbindungsstraßen in die Wärmeversorgungsgebiete Wippertor, Borntal und Hasenholz/Östertal. Es geht einerseits darum, die Erzeugungs- und Verteilungsanlagen für Fernwärme zu modernisieren. Auf der anderen Seite soll in den hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mehr eigener Strom produziert werden, teilweise mit nachwachsenden Rohstoffen.

Alle Versorgungssparten der Stadtwerke haben eine Überprüfung ihres technischen Sicherheitsmanagements (TSM) absolviert. Unabhängige Experten der Fachverbände prüfen dabei Aufbau- und Ablauforganisation. Das Zertifikat stellt heraus, dass die Stadtwerke Sondershausen GmbH allen technischen Anforderungen gerecht wird, die gesetzlichen Regeln einhält und in Ausnahmesituationen schnell und zielgerichtet handeln kann, um eine zuverlässige und sichere Energieversorgung zu gewährleisten.

2009

Die Stadtwerke haben rund 900.000 Euro in die Erdgasversorgung investiert. Dabei wurden alte Leitungen, die zum Teil aus dem Jahr 1929 stammten, ersetzt. Diese Strecken wurden erneuert:

  • 4,3 Kilometer westlich von Großfurra bis zum Friedhof Stockhausen,
  • etwa ein halber Kilometer in Stockhausen am Bahnweg/Spatenweg inklusive der Bahnquerung
  • und rund 1,5 Kilometer an der B4/Kiesgrube und Nordhäuser Straße/alte B4 bis östliches Parkende/ehemalige Krankenhausbrücke.

Der gesamte Erdgasbedarf der Stadt Sondershausen kann seitdem auch über eine alternative Leitung aus Richtung Wolkramshausen gedeckt werden – und dies bei allen Wetterlagen.

2008

Die Stadtwerke Sondershausen beteiligen sich an der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES). Ziel des Unternehmens ist es, Photovoltaik- und Photothermieanlagen zu bauen und zu betreiben. Als eines der ersten Projekte wurde eine annähernd 3.500 Quadratmeter große Lagerhalle der GSES mit Solarpanelen eingedeckt. Die Leistung der Anlage entspricht 465 Kilowatt peak (kWp). Damit kann der Jahresstromverbrauch von rund 140 Einfamilienhäusern komplett gedeckt werden. Im Oktober nimmt die PV Sondershausen GmbH, ein 50-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Sondershausen GmbH, die Anlage in Betrieb.

2007

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH sind seit 15 Jahren erfolgreich tätig. Das Unternehmen ist eines der ersten nach der Wende wiedergegründeten Stadtwerke in Thüringen.

2006

Im Herbst 2006 wurde die Erdgastankstelle maßgeblich erweitert. Die gestiegene Nachfrage nach Erdgas als Kraftstoff machte diese Erweiterung notwendig. Durch die neue Verdichteranlage konnte die Leistungsfähigkeit der Anlage vervierfacht werden. Damit gewährleisten die Stadtwerke Sondershausen GmbH eine reibungslose Versorgung aller erdgasbetriebenen Autos und vor allem der im Stadtverkehr eingesetzten Erdgasbusse.
Das SWS-Kundenzentrum in einem ehemaligen Kindergartenkomplex wurde umfänglich renoviert.

2005

Die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Verband der Netzbetreiber (VDN) im Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) bescheinigen den Stadtwerken Sondershausen den fachmännischen Umgang mit Erzeugungs- und Verteilungsanlagen. Erstmals in Deutschland für fünf Sparten gleichzeitig – Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und Abwasser – erhalten die Stadtwerke Sondershausen die Bestätigung, dass sie ihre Aufgaben exzellent ausführen.

Um den Forderungen des Energiewirtschaftsgesetzes gerecht zu werden, wurde im Oktober 2005 die Netzgesellschaft „Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH“ gegründet.

2004

Die Stadtwerke Sondershausen sponsern einen Raum der Landesausstellung zum Thema „Die Thüringer Herrschaft im Kontext des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. Darin geht es um die Zeit vom Mittelalter bis zu den Napoleonischen Kriegen. Die zweite Thüringer Landesausstellung fand von Mai bis Oktober in Sondershausen statt. Zum Auftakt am 15. Mai fuhr der „Residenzstadt-Express“ im Bahnhof Sondershausen ein und brachte in historischen Eisenbahnwagen Touristen nach Sondershausen. Die Stadtwerke Sondershausen präsentierten einen bunten Samstagnachmittag mit der Musikgruppe Fernando Express.

Um die Attraktivität der Region weiter zu verbessern und als Dankeschön für ihre Kunden hat die Stadtwerke Sondershausen GmbH weitere Veranstaltungen gesponsert: so das Leichtathletik-Meeting im September sowie die sechste Sondershäuser Kneipennacht im Oktober.

2003

Im Mai 2003 begannen die Erschließungsmaßnahmen, um Schernberg mit Erdgas zu versorgen. Seit 1994 haben xxx ((?)) Dörfer einen Erdgasanschluss von den Stadtwerken erhalten. Dank moderner grabenloser Verlegetechnik im sogenannten Spülbohrverfahren konnten die baubedingten Behinderungen im Ort sehr gering gehalten werden.

2002

Im März haben die Stadtwerke Sondershausen die kaufmännische Geschäftsführung für den Trink- und Abwasserzweckverband (TAZ) übernommen. Da sich die TAZ-Kundenbetreuung im Kundenzentrum der Stadtwerke befindet, haben die Kunden nun einen gemeinsamen Ansprechpartner für alle Fragen im Bereich Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

Am 15.09.2002 feierten die Stadtwerke zehnjähriges Jubiläum. 4.000 Menschen feiern mit.

Die erste Erdgastankstelle in Sondershausen wurde im Dezember eröffnet. Sie befindet sich im Bereich der Honsel-Tankstelle, Erfurter Straße 35. Fahrer von Erdgasfahrzeugen können nun umweltschonend und preiswert tanken.

2001

Die Gemeinden Auleben und Rottleben werden mit Erdgas versorgt.

Mit Unterstützung der Stadtwerke wurde das traditionsreiche Bergbad saniert und konnte zu Beginn der Badesaison wiedereröffnet werden.

Die Außenhülle des alten Elektrizitätswerks im Technik-Zentrum wurde restauriert. Damit erstrahlt das fast 100 Jahre alte Gebäude im neuen Glanz. Zur Stromerzeugung wird das Gebäude aber schon lange nicht mehr genutzt.

2000

Ende des Jahres gehen die Gemeinden Badra, Bendeleben und Steinthaleben ans Erdgasnetz der Stadtwerke Sondershausen. Die Kindergärten in Badra und Steinthaleben sowie die freiwillige Feuerwehr in Bendeleben müssen dabei nicht selbst für ihren Anschluss an das neue Erdgasnetz aufkommen – die Stadtwerke Sondershausen übernehmen die entstehenden Kosten.

1999

Die Gemeinde Hachelbich wird an das Erdgasnetz der Stadtwerke Sondershausen angeschlossen. Das Kundenzentrum der Stadtwerke wird vollständig umgebaut. Seitdem können Besucher in einer Dauerausstellung innovative Elektrogeräte besichtigen, so beispielsweise ein Brennwertgerät, Thermen, eine Gassteckdose, einen Gashausanschluss oder einen gasbetriebenen Wäschetrockner.

1998

Die Stadtwerke Sondershausen erhalten ein neues und signifikantes Logo, das seitdem unter anderem die Gebäude und Fahrzeuge des lokalen Energieversorgers ziert.

1996

Das zweimotorige Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Sondershausen GmbH nimmt seinen Betrieb auf. Die Anlage leistet je Motor 526 Kilowatt (elektrisch), das entspricht 725 Kilowatt (thermisch).

1994

Die Geschäftsbesorgungsverträge mit ENAG und GNT laufen aus, die Stadtwerke Sondershausen GmbH übernehmen selbst die Versorgung der Stadt mit Strom und Gas. Im gleichen Jahr kommt auch noch die Versorgung mit Fernwärme hinzu, weil die VEB Gebäudewirtschaft in das Unternehmen eingebracht wird. Im Januar 1994 kann das Heizwerk Wippertor seinen Betrieb aufnehmen. Der Ortsteil Großfurra wird an das Erdgasnetz angeschlossen.

1993

Die Gasversorgung Sondershausen GmbH wird in Stadtwerke Sondershausen GmbH umbenannt. Die Heizwerke Östertal und Borntal nehmen ihren Betrieb auf.

1992

Die Gasversorgung Sondershausen GmbH wird gegründet. Die Geschäftsbesorgung übernehmen vorerst die ENAG (heute TEAG Thüringer Energie AG) und GNT (heute Gasversorgung Thüringen GmbH). Es wird von Stadt- auf Erdgas umgestellt.

1989

Kurz vor der Wende ... Das Energiekombinat Erfurt versorgt Sondershausen mit Strom und Gas, die VEB Gebäudewirtschaft mit Fernwärme.

1958

Die Umstellung von Gleich- auf Drehstrom ist abgeschlossen. Die alte Gleichrichteranlage und der Dieselmotor werden demontiert.

1955

Im Zuge der Neueinteilung der Energieversorgung auf Kreisgebiete und Meisterbereiche wird Sondershausen dem Netzbetrieb Mühlhausen zugewiesen.

1953

Die VEB Stadtwerke Sondershausen kommen zur VEB Energieverteilung Bleicherode, Betriebsteil Paul Urban Nordhausen. Da das Stromkontingent von Bleicherode begrenzt ist, müssen die VEB Stadtwerke Sondershausen auf den erneut in Dienst gestellten alten Anlagen selbst einen Teil des benötigten Stroms erzeugen.

1951

Nachdem die Stadtwerke Sondershausen 1949 aufgelöst und in das kommunale Wirtschaftsunternehmen KWU umgewandelt wurden, erfolgt 1951 die Überführung des KWUs in die VEB Stadtwerke Sondershausen.

1945

Der 1944 von einem Blitzschlag beschädigte Regeltransformator der Gleichrichteranlage wird nach Berlin zu den Siemens-Schuckertwerken transportiert, um dort neu gewickelt zu werden. Bei einem Bombenangriff wird er zerstört. In der Folge kann das Gleichstromnetz in Sondershausen nicht mehr geregelt werden.

1932

Bei den Stadtwerke Sondershausen arbeiten 20 Mitarbeiter, die sich nicht nur um die Versorgung der Stadt mit Gas, Strom und Wasser kümmern, sondern auch um den öffentlichen Personennahverkehr. Es werden insgesamt vier Omnibusse zur Personenbeförderung eingesetzt.

1922

Die Inflation wirkt sich auch auf die Tarife der Stadtwerke Sondershausen aus. Sogenannter Leuchtstrom kostet 200 Reichsmark und 1923 sogar 800 Reichsmark.

1921

Mit der Südharz Kraftwerk Nordhausen wird ein neuer Stromlieferungsvertrag abgeschlossen. Im Oktober beginnen die Arbeiten an der 10-Kilovolt-Freileitung Berka, mit der Strom eingespeist werden soll.

1919

Die drei Ortschaften Bebra, Stockhausen und Jecha werden „ans Netz“ genommen. Alle drei erhalten jeweils eine eigene Trafostation mit 50 Kilovoltampere (kVA) Leistung.

1912

Nachdem der Magistrat der Stadt noch verschiedene andere Möglichkeiten des Strombezugs geprüft hat, fällt zu Beginn des Jahres 1912 die Entscheidung, ein eigenes Stadtwerk zu gründen, das die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser übernehmen soll. Der Auftrag zum Bau des Elektrizitätswerks wird im Januar vergeben. Noch im gleichen Monat beginnt man außerdem damit, das Freileitungsnetz aufzustellen. Im November wird der erste 120-PS-Motor des Elektrizitätswerks angefahren. Fünf Stunden lang erzeugt man probeweise Strom, der „im Wasserwiderstand“ vernichtet wird.

1908

Der Magistrat der Stadt Sondershausen nimmt Verhandlungen mit der Oberlandzentrale Südharz Kraftwerk Nordhausen über die Lieferung von Licht- und Kraftstrom auf. Zugleich lässt die Stadt von der Firma Siemens-Schuckertwerke in Magdeburg ein Angebot über die Verlegung eines Hochspannungskabels vom Schacht Glückauf erarbeiten.

1902

Die Gasanstalt, die bisher verpachtet war, wird in die Verwaltung der Stadt Sondershausen übernommen.

1896

Fürst Karl Günther erwirbt die Lohmühle zurück, die bereits früher einmal im fürstlichen Besitz war. Dort lässt er vom Hoflieferanten Bruno Past und der Firma Siemens-Schuckertwerke Magdeburg das erste Sonderhausener Elektrizitätswerk errichten. Kernstück dieser Anlage ist ein mit Riemen angetriebener 110-Volt-Dynamo mit 25 Kilowatt Leistung und einer Batterie. Dieses Elektrizitätswerk liefert ausschließlich Strom für das Schloss und das Theater.

1857

In Sondershausen wird eine Gasanstalt erbaut, mit der sogenanntes Stadtgas erzeugt werden kann. Gas verwendet man in dieser Zeit vor allem zur Beleuchtung.

1852

Die ersten Wasserleitungen werden im fürstlichen Auftrag verlegt. Im Residenzschloss sprudelt kurz darauf Wasser aus den Bebraer Mönchteichen.

Die Chronik der Stadtwerke Sondershausen GmbH für die Jahre 1902 bis 2005 mit vielen zusätzlichen interessanten Details steht auch als Download bereit.