Stadtwerke Sondershausen GmbH
 
 

Historie

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte unseres Unternehmens.

2016

 
Wilhelm Schreier verabschiedet sich in den Ruhestand. Bereits zum 1. April legte Wilhelm Schreier die Geschäftsführung der Stadtwerke Sondershausen GmbH und die Werkleitung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper nieder. Für die geleistete Arbeit sprachen ihm der Bürgermeister der Stadt Sondershausen sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende im Namen der weiteren Gesellschafter ihren ganz persönlichen Dank und ihre Anerkennung aus und würdigten dabei im Besonderen die Rolle von Herrn Schreier als Verfechter der kommunalen Interessen.

Erfolgreiche Re-Zertifizierung mit Gütesiegel. Das Thüringer Arbeitsministerium verlieh am 29. September das Gütesiegel "Starke Zukunft -Demografieorientiertes Unternehmen" erneut an die Stadtwerke Sondershausen GmbH.

2015

 
Die Stadtwerke Sondershausen GmbH haben Ende März den Auftrag zur Errichtung des Erdgas-Ortsnetzes in Großberndten erteilt.

Der Bürgermeister der Stadt Großenehrich, Jörg Kunze, unterzeichnet den Gaskonzessionsvertrag für den Ortsteil Niederspier im Erdgas.

Stadtwerke Sondershausen nehmen die bisher größte PV-Anlage am Hang des Sondershäuser Gewerbegebietes in der Schachtstraße mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 2,7 Mio. € in Betrieb. Die Abnahme erfolgte am 16. Juli nach 6 Monaten Probezeit. Mit einer Modulfläche von 14.967 m² bestehend aus 9.200 Modulen und 77 zugehörigen Wechselrichtern ergibt sich hier eine installierte Modulleistung von 2.208 kWp. Dies entspricht umgerechnet etwa 2.208.000 Kilowattstunden pro Jahr, ausreichend für fast 1.000 Haushalte. Damit tragen wir der Verantwortung für die Region Rechnung und unternehmen somit einen weiteren wichtigen Schritt, die Umwelt über den Ausbau von klimafreundlicher Energieerzeugung zu schonen.

Die Windkraft Thüringen GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Sondershausen GmbH und weiteren kommunalen Thüringer Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen, hat den dritten Windpark in Betrieb genommen. Der Windpark in Mihla (Wartburgkreis) besteht aus fünf modernen Windturbinen des Herstellers Enercon mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt.

2014

 
Die Stadtwerke Sondershausen GmbH haben Ende März den Auftrag zur Errichtung der Erdgas-Ortsnetze in Hohenebra und Thalebra erteilt.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat die neue kommunale Dachmarke entwickelt, um das Knowhow und die Kompetenz kommunaler Unternehmen in der Kommunikation noch stärker herauszustellen. Unter der gemeinsamen Dachmarke DIE KOMMUNALEN UNTERNEHMEN können sich VKU-Mitgliedsunternehmen, die mehrheitlich in kommunaler Hand sind, vereint unter einem Dach präsentieren. Stadtwerke sind Teil der neuen kommunalen Dachmarke.

Fernwärme gab es für das Schloss in Sondershausen. Die Stadtwerke Sondershausen GmbH und die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten haben hierfür im Mai einen langfristigen Fernwärmeliefertrag für das Schloss Sondershausen abgeschlossen. Die Stiftung löst damit einen Anfang der 90er Jahre errichteten Gaskessel ab und setzt ab 2015 bei der Wärmeversorgung, dieses für Sondershausen so prägenden Bauwerkes, auf die von den Stadtwerken angebotene - weitestgehend über Kraft-Wärme-Kopplung sowie Holz aus dem Sondershäuser Stadtwald -erzeugte Fernwärme. Auch die Stadtverwaltung Sondershausen hat den Schritt getan, ihre Gebäude Rathaus und Schwan an die Fernwärmeversorgung anzuschließen. Fernwärme der Stadtwerke Sondershausen ist dabei eine besonders moderne, zukunftsfähige und umweltschonende Energie.

2013

 


Im Januar wurden die Stadtwerke Sondershausen vom Thüringer Netzwerk Demografie als "Demografie-orientiertes Unternehmen" ausgezeichnet. Mit dem Güte-Siegel werden Unternehmen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für ein zukunftsfähiges Personalmanagement engagieren und darauf hinwirken, die Motivation und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig vom Alter zu fördern.



Für eine neue Werbekampagne im April suchten die Stadtwerke Sondershausen Kunden, die sich mit Sondershausen und der Region verbunden fühlen. „Stadtwerke sind bürgernah, sie verbinden Nachhaltigkeit und Regionalität. Warum also nicht auch mal dem Kunden ein Gesicht geben?“ Gesagt, getan. Die neuen Kampagnen-Gesichter standen schnell fest. Das Kampagnenshooting fand im Spätsommer 2013 unter besten Bedingungen statt. Ob im Wohnzimmer, in der Küche oder im Garten. Überall spielt Energie eine tragende Rolle. Mit den Stadtwerken Sondershausen als zuverlässigem Partner soll dies auch in Zukunft so bleiben. Mit einem Kundenzentrum vor Ort gibt es dazu Service in direkter Nähe. Dabei tragen die Stadtwerke auch zur regionalen Wertschöpfung bei und sind Arbeitgeber und Ausbilder in der Region, engagieren sich in Bereichen wie zum Beispiel Sport, Kultur und Soziales aber auch Umweltschutz. Steuern und Gewinne bleiben hier und als mehrheitlich kommunales Unternehmen liegt bei den Stadtwerken der Fokus klar auf einem nachhaltigen, modernen und zukunftsorientierten Energiesystem.



Unterstützung gibt es auch beim Thema Energieeffizienz. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz werden in Deutschland besonders belohnt. Mehr als eine Milliarde Euro, verteilt auf über 6.000 bundesweite und regionale Förderprogramme, stehen für Privat- und Geschäftskunden sowie Kommunen jedes Jahr zur Verfügung. Oft werden diese Zuschüsse nicht abgerufen, weil sich im Dschungel der Vorschriften und Voraussetzungen kaum noch jemand zurechtfindet. Mit unserem Fördermittelservice behalten unsere Kunden ab sofort den Durchblick.

2012

 


Die Stadtwerke Sondershausen feierten in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum. Zum einen gingen vor 100 Jahren mit dem Start der städtischen Stromversorgung in Sondershausen die elektrischen Lichter an. Rund 80 Jahre später, im Juni 1992, beschloss der Stadtrat zum anderen die Gründung der Stadtwerke Sondershausen in ihrer jetzigen Form. Somit begehen die Stadtwerke in diesem Jahr das 20 jährige Jubiläum. Als kommunales, der Stadt also im besonderen Maße verbundenes Unternehmen war das Ziel, den „Geburtstag“ gemeinsam  mit allen Kunden zu feiern und zwar im Rahmen des 11. Residenzfestes. Eindrücke vom Fest gibt es hier.

2011

 


Ein wichtiger Schritt für ein nachhaltiges, modernes und zukunftsgerichtetes Energiesystem wurde mit der Investition in modernes Blockheizkraftwerk Ende 2010 unternommen. Etwa zwei Drittel der in Sondershausen benötigten Fernwärme werden seit dem Sommer 2011 durch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung sowie einen Holzhackschnitzelkessel abgedeckt. Die Stadtwerke Sondershausen investierten hier rund dreieinhalb Millionen Euro in die Neustrukturierung und Modernisierung der Fernwärmeversorgung der Stadt. Im neuen Blockheizkraftwerk werden nun hocheffizient und emissionsarm Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugt.



In Thüringen wird immer mehr Solarstrom gewonnen. 18,8 Prozent beträgt der Anteil des Ökostroms an der Nettostromproduktion. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 17,3 Prozent. Zu verdanken ist der Vorsprung auch den modernen Erzeugungsanlagen der kommunalen Energieversorger. Die Stadtwerke Sondershausen nehmen deshalb die Chance wahr, den schrittweisen Umstieg auf eine ökologisch nachhaltigere Energieerzeugung aktiv weiter mitzubegleiten. Das Investitionsvorhaben der Stadtwerken Sondershausen GmbH 16 weitere Solarstromanlagen zu errichten, konnte nur in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der Wippertal Wohnungsbau - und Grundstücksgesellschaft mbH und der Stadt Sondershausen realisiert werden. Das Investitionsvolumen lag bei knapp 2 Mio. EURO brutto. 

Mit Strom mobil – ein erstes erhältliches Elektro-Serienfahrzeug wurde in den Fuhrpark der Stadtwerke aufgenommen. Überwiegend für Kurier- und Botendienste soll es nun eingesetzt werden. Damit setzt man bei den Stadtwerken auch im Bereich der Mobilität verstärkt auf Nachhaltigkeit.

2010

 


Im Geschäftsjahr wurden die notwendigen Investitionen für den Bau einer neuen, zentralen Kraft-Wärmekopplungsanlage am Standort Wippertor und für die dazugehörenden neuen Verbindungstrassen in die Wärmeversorgungsgebiete Wippertor, Borntal und Hasenholz/ Östertal begonnen. Die Modernisierung der vorhandenen Fernwärmeerzeugungs- und –verteilungsanlagen und eine damit im Zusammenhang stehende Erhöhung der Stromeigenerzeugung in hoch effizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen unter teilweisem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen steht hierbei im Vordergrund.



Die Stadtwerke haben außerdem für alle ihre Versorgungssparten erfolgreich eine so genannte TSM-Überprüfung absolviert. TSM steht für Technisches Sicherheitsmanagment und bedeutet die Überprüfung der Aufbau- und Ablauforganisation durch Expertenteams der Fachverbände. Eine positive TSM-Überprüfung gibt den Unternehmensführungen, aber auch allen Kunden und Vertragspartnern die Sicherheit, dass das Unternehmen gut aufgestellt und in der Lage ist, allen technischen Anforderungen gerecht zu werden, die gesetzlichen Regeln einzuhalten und auch bei Ausnahmesituationen schnell und zielgerichtet handeln zu können, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Versorgung zu gewährleisten. 

2009

 


Als kommunales Unternehmen haben die Stadtwerke einen öffentlichen Auftrag, eine sichere Versorgung der Bürger in bestmöglicher Qualität zu gewährleisten.

Für eine Optimierung der Gasversorgung in Sondershausen investierten die Stadtwerke rund 900.000 Euro. In drei Losabschnitten wurden alte Leitungen, die zum Teil aus dem Jahr 1929 stammten, ersetzt. Eine Strecke von 4,3 Kilometern westlich von Großfurra bis zum Friedhof Stockhausen, etwa ein halber Kilometer in Stockhausen am Bahnweg/Spatenweg inklusive der Bahnquerung und rund anderthalb Kilometer an der B4/Kiesgrube und Nordhäuser Straße/alte B4 bis östliches Parkende / ehemalige Krankenhausbrücke wurden so erneuert. Nunmehr kann der gesamte Erdgasbedarf der Stadt Sondershausen auch über eine alternative Leitung aus Richtung Wolkramshausen gedeckt werden – und zwar bei allen Wetterlagen.

 

2008

 


Die Stadtwerke Sondershausen beteiligen sich mit der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) an einer gemeinsamen Gesellschaft zum Bau, zur Errichtung und zum Betrieb von Photovoltaik und Photothermieanlagen. Als eines der ersten Projekte wurde eine annähernd 3.500 Quadratmeter große Lagerhalle der GSES mit Solarpanelen eingedeckt. Die Leistung der Anlage entspricht 465 kWpeak. Damit kann der Jahresstromverbrauch von ca. 140 Einfamilienhäusern komplett gedeckt werden. Die Stadtwerke Sondershausen tragen damit ihrer Verantwortung für die Region Rechnung und unternehmen somit einen weiteren wichtigen Schritt, die Umwelt über den Ausbau von klimafreundlicher Energieerzeugung zu schonen. Am 15.10.2008 nimmt die PV Sondershausen GmbH ( eine 50% Beteiligung der Stadtwerke Sondershausen GmbH) die Anlage in Betrieb.

2007

 


Die notarielle Beurkundung der Stadtwerke Sondershausen GmbH fand am 09.07.1992 statt. Vor 15 Jahren entstand so in Sondershausen eines der ersten wiedergegründeten Stadtwerke in Thüringen. 15 Jahre, die von einer erfolgreichen Entwicklung geprägt sind.

2006

 
Im Herbst 2006 wurde die Erdgastankstelle maßgeblich erweitert. Die gestiegene Nachfrage nach Erdgas als Kraftstoff machte diese Erweiterung notwendig. Durch die neue Verdichteranlage konnte die Leistungsfähigkeit der Anlage vervierfacht werden. Damit gewährleisten die Stadtwerke Sondershausen GmbH eine reibungslose Versorgung aller Erdgas-Autofahrer und vor allem für die im Stadtverkehr eingesetzten Erdgasbusse.

In Anpassung an die Aktivitäten der umliegenden Eigentümer und zur Aufwertung des Wohnumfeldes wurde der ehemalige Kindergartenkomplex, das SWS-Kundenzentrum, renoviert. Fenster wurden ausgewechselt und alte Elektroanlagen ersetzt. Weiterhin wurde eine neue energiesparende Heizung eingebaut und die Dämmung des Hauses grundlegend erneuert.

2005

 
Die Stadtwerke Sondershausen beschreiben ihren Service als sicher und zuverlässig. Dazu gehört der fachmännische Umgang mit Erzeugungs- und Verteilungsanlagen für Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und Abwasser. Dies wurde – erstmals in Deutschland für fünf Sparten gleichzeitig – von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasser-
faches (DVGW) und dem Verband der Netzbetreiber (VDN) im VDEW bestätigt. Jenseits aller Betriebsblindheit wurde durch externe Experten bestätigt, dass die Ver- und Ent-
sorgung gut organisiert ist und die SWS-Mitarbeiter in der Lage sind, ihren Job sicher und effizient auszuführen.

Um den Forderungen des Energiewirtschaftsgesetzes gerecht zu werden, wurde am 01.10.2005 die Netzgesellschaft „Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH“ gegründet.

2004

 
Die Stadtwerke Sondershausen stehen wie immer zu ihrer regional-kulturellen Verantwortung und sponsern einen Raum zur Landesausstellung zum Thema „Die Thüringer Herrschaft im Kontext des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. Darin geht es um die Zeit vom Mittelalter bis zu den Napoleonischen Kriegen. Die 2. Thüringer Landesausstellung fand in Sondershausen vom 15. Mai bis 3. Oktober statt. Zum Auftakt am 15. Mai fuhr der „Residenzstadt-Express“ im Bahnhof Sondershausen ein und brachte in historischen Eisenbahnwagen Touristen nach Sondershausen. Die Stadtwerke Sondershausen präsentierten einen bunten Samstagnachmittag mit der Musikgruppe „Fernando Express.

Um die die Attraktivität der Region weiter zu verbessern und als Dankeschön für ihre Kunden hat die Stadtwerke Sondershausen GmbH unter anderem zwei weitere Veranstaltungen gesponsert: das Leichtathletik-Meeting am 1. September sowie die
6. Sondershäuser Kneipennacht am 2. Oktober.

2003

 
Im März 2003 fiel die Entscheidung, Schernberg mit Erdgas zu versorgen. Bereits im Mai 2003 begannen die Erschließungsmaßnahmen. Schernberg gehört somit zu jenen Wohnstandorten außerhalb Sondershausens, die seit 1994 einen Erdgasanschluss von den Stadtwerken erhielten.
Durch den vorwiegenden Einsatz moderner grabenloser Verlegetechnik (Spülbohr-
verfahren) konnten die baubedingten Behinderungen im Ort auf ein durchaus bürger-
freundliches Maß reduziert werden.

2002

 
Im März 2002 übernehmen die Stadtwerke Sondershausen die kaufmännische Geschäftsführung für den Trink- und Abwasserzweckverband (TAZ) und optimieren so die kaufmännischen Prozesse für beide Unternehmen. Somit befindet sich die Kundenbetreuung nun im Kundenzentrum der Stadtwerke, womit die Kunden einen gemeinsamen Ansprechpartner für alle Fragen im Bereich Strom, Erdgas, Wärme und Wasser besitzen.

Am 15. September 2002 feierten die Stadtwerke 10jähriges Jubiläum. Auf unserer Tagesveranstaltung feierten 4000 Menschen mit uns.
Die erste Erdgastankstelle in Sondershausen wurde am 10. Dez. 2002 eröffnet. Sie befindet sich im Bereich der Honsel Tankstelle, Erfurter Straße 35. Ab jetzt ist es jeden Besitzer eines Erdgasfahrzeuges möglich, umweltschonend und preiswert zu tanken.

2001

 
Es wurden wieder zwei Ortsnetze erschlossen. Die Gemeinden Auleben und Rottleben werden ab jetzt auch mit Erdgas versorgt. Mit Unterstützung der Stadtwerke wurde das traditionsreiche Bergbad saniert und konnte zu Beginn der Badesaison wiedereröffnet werden. Die Außenhülle des alten Elektrizitätswerks im Technik-Zentrum wurde restauriert. Damit erstrahlt das fast hundert Jahre alte Gebäude im neuen Glanz. Zur Stromerzeugung wird das Gebäude aber schon lange nicht mehr genutzt.

2000

 
Ende des Jahres gehen die Gemeinden Badra, Bendeleben und Steinthaleben ans Erdgasnetz der Stadtwerke Sondershausen. Die Kindergärten in Badra und Steinthaleben sowie die Freiwillige Feuerwehr in Bendeleben müssen nicht selbst für ihren Anschluss an das neue Erdgasnetz aufkommen - die Stadtwerke Sondershausen übernehmen die entstehenden Kosten!

1999

 
Die Gemeinde Hachelbich erhält "ihren" Anschluss an das Erdgasnetz der Stadtwerke Sondershausen. Das Kundenzentrum der Stadtwerke wird vollständig umgebaut und unter anderem um eine Dauer-Ausstellung mit verschiedenen Geräten erweitert (Brennwertgerät, Thermen, Gassteckdose, Gashausanschluß, gasbetriebener Wäschetrockner).

1998

 
Die Stadtwerke Sondershausen erhalten ein neues und signifikantes Logo (Markenzeichen) - das seitdem unter anderem die Gebäude und Fahrzeuge des Vor-Ort-Versorgers ziert.

1996

 
Das zweimotorige Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Sondershausen GmbH nimmt seinen Betrieb auf. Die Anlage leistet 526 kW (elektrisch) bzw. 725 kW (thermisch) je Motor.

1994

 
Die Geschäftsbesorgungsverträge mit ENAG und GNT laufen aus, die Stadtwerke Sondershausen GmbH übernehmen selbst die Versorgung der Stadt mit Strom und Gas. Im gleichen Jahr kommt auch noch die Versorgung mit Fernwärme hinzu, weil die VEB Gebäudewirtschaft in das Unternehmen eingebracht wird. Im Januar 1994 kann das Heizwerk Wippertor seinen Betrieb aufnehmen. Der Ortsteil Großfurra wird an das Erdgasnetz angeschlossen!

1993

 
Die Gasversorgung Sondershausen GmbH wird in Stadtwerke Sondershausen GmbH umbenannt. Das Heizwerk Östertal und das Heizwerk Borntal nehmen ihren Betrieb auf.

1992

 
Die Gasversorgung Sondershausen GmbH wird gegründet. Die Geschäftsbesorgung übernehmen vorerst die ENAG (heute TEAG Thüringer Energie AG) und GNT (heute Gasversorgung Thüringen GmbH). Es wird von Stadt- auf Erdgas umgestellt.

1989

 
Kurz vor der Wende ... Das Energiekombinat Erfurt versorgt Sondershausen mit Strom und Gas, die VEB Gebäudewirtschaft mit Fernwärme.

1958

 
Die Umstellung von Gleich- auf Drehstrom ist abgeschlossen. Die alte Gleichrichteranlage und der Dieselmotor werden demontiert.

1955

 
Im Rahmen der Neueinteilung der Eneregieversorgung auf Kreisgebiete und Meisterbereiche wird Sondershausen dem Netzbetrieb Mühlhausen zugewiesen.

1953

 
Die VEB Stadtwerke Sondershausen kommen zu der VEB Energieverteilung Bleicherode, Betriebsteil Paul Urban Nordhausen. Da das Stromkontingent von Bleicherode begrenzt ist, müssen die VEB Stadtwerke Sondershausen auf den erneut in Dienst gestellten alten Anlagen selbst einen Teil des benötigten Stroms erzeugen.

1951

 
Nachdem die Stadtwerke Sondershausen 1949 aufgelöst und in das Kommunale Wirtschaftsunternehmen KWU umgewandelt wurden, erfolgt 1951 die Überführung des KWUs in die VEB Stadtwerke Sondershausen.

1945

 
Der 1944 von einem Blitzschlag beschädigte Regeltrafo der Gleichrichteranlage wird nach Berlin zu den Siemens-Schuckertwerken transportiert, um dort neu gewickelt zu werden. Bei einem Bombenangriff wird der Trafo zerstört. Folge: Das Gleichstromnetz in Sondershausen kann nicht mehr geregelt werden.

1932

 
Die Belegschaft der Stadtwerke Sondershausen umfasst 20 Mitarbeiter, die sich nicht nur um die Versorgung der Stadt mit Gas, Strom und Wasser kümmern, sondern auch um den Öffentlichen Personennahverkehr! Es werden insgesamt 4 Omnibusse zur Personenbeförderung eingesetzt.

1922

 
Die Inflation wirkt sich auch auf die Tarife der Stadtwerke Sondershausen aus ... So genannter "Leuchtstrom" wird zuerst 200 Reichsmark und dann 1923 sogar 800 Reichsmark teuer!

1921

 
Mit der Südharz Kraftwerk Nordhausen wird ein neuer Stromlieferungsvertrag abgeschlossen. Im Oktober beginnen die Arbeiten an der 10 KV-Freileitung Berka, mit der Strom eingespeist werden soll.

1919

 
Die drei Ortschaften Bebra, Stockhausen und Jecha werden "ans Netz" genommen. Alle drei erhalten jeweils eine eigene Trafostation mit 50 KVA Leistung!

1912

 
Nachdem der Magistrat der Stadt noch verschiedene andere Möglichkeiten des Strombezugs geprüft hat, fällt zu Beginn des Jahres 1912 die Entscheidung, ein eigenes Stadtwerk zu gründen, das die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser übernehmen soll. Der Auftrag zum Bau des Elektrizitätswerks wird am 17. Januar vergeben. Noch im gleichen Monat beginnt man außerdem mit der Aufstellung des Freileitungsnetzes. Im November wird der erste 120-PS-Motor des Elektriziztätswerks angefahren. Fünf Stunden lang erzeugt man probeweise Strom, der "im Wasserwiderstand" vernichtet wird.

1908

 
Der Magistrat der Stadt Sondershausen nimmt Verhandlungen mit der Oberlandzentrale Südharz Kraftwerk Nordhausen über die Lieferung von Licht- und Kraftstrom auf. Zugleich lässt die Stadt von der Firma Siemens-Schuckertwerke in Magdeburg ein Angebot über die Verlegung eines Hochspannungskabels vom Schacht Glückauf erarbeiten.

1902

 
Die Gasanstalt, die bisher verpachtet war, wird in die Verwaltung der Stadt Sondershausen übernommen.

1896

 
Fürst Karl Günther erwirbt die Lohmühle, die bereits früher einmal im fürstlichen Besitz war, wieder zurück. Dort lässt er vom Hoflieferanten Bruno Past und der Firma Siemens-Schuckertwerke Magdeburg das erste Sonderhausener Elektrizitätswerk errichten. Kernstück dieser Anlage ist ein mit Riemen angetriebener 110 V-Dynamo mit 25 KW Leistung und eine entsprechende Batterie. Dieses Elektrizitätswerk liefert ausschließlich Strom für das Schloss und das Theater.

1857

 
In Sondershausen wird eine Gasanstalt erbaut, mit der so genanntes Stadtgas erzeugt werden kann. Gas verwendet man in dieser Zeit vor allem zur Beleuchtung!

1852

 
Die ersten Wasserleitungen werden in im fürstlichen Auftrag verlegt. Im Residenzschloss sprudelt kurz darauf Wasser aus den Bebraer Mönchteichen.


Die Chronik der Stadtwerke Sondershausen GmbH für die Jahre 1902 bis 2005 mit vielen zusätzlichen interessanten Details steht auch im Bereich Download bereit.